Sobald mehrere Personen in einem ComBinder-Workspace arbeiten, stellt sich die Frage, wer was sehen und ändern darf. ComBinder bringt dafür ein Rollen- und Rechtemodell mit, das von einfachen Betrachterrechten bis zur vollen Administration reicht.

Die vier Grundrollen

  • Viewer: Lesender Zugriff, keine Änderungen möglich – geeignet z. B. für externe Abstimmungsrunden.
  • PIM: Pflege der Produktstammdaten (Texte, Preise, Merkmale, Gruppen) im Produktmanager.
  • Production: Zugriff auf Print- und E-Katalog-Produktionsworkflows.
  • Admin: Vollzugriff inkl. Benutzerverwaltung, Workspace- und Connector-Einstellungen.

Granulare Rechte

Über die Grundrollen hinaus lassen sich Rechte feiner steuern: Für einzelne Funktionsbereiche kann separat festgelegt werden, ob ein Benutzer Inhalte anlegen, lesen, bearbeiten oder löschen darf. Dadurch lässt sich z. B. ein Benutzer einrichten, der Produkttexte bearbeiten, aber keine Preise ändern darf.

Einrichtung

Benutzer werden zentral (nicht je Workspace) angelegt. Beim Ersteinrichten von ComBinder wird automatisch ein erster Administrator-Account erstellt; weitere Benutzer und ihre Rollen werden anschließend über die Benutzerverwaltung ergänzt.

Bezug zur REST API

Auch der Zugriff über die REST API erfolgt mit den Rechten des einloggenden Benutzers: Ein per POST /api/auth/login erzeugtes Token ist an die Rolle und Rechte des jeweiligen Benutzers gebunden. Ein Automatisierungs-Workflow sollte daher mit einem dedizierten technischen Benutzer arbeiten, dessen Rechte auf die tatsächlich benötigten Funktionen beschränkt sind.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, für REST-API-Zugriffe einen eigenen Benutzer mit minimal notwendigen Rechten anzulegen, statt ein persönliches Administrator-Konto zu verwenden.

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