Neben der REST API bietet ComBinder mit dem SQL-Connector eine zweite, datenbanknahe Integrationsmöglichkeit: Direkter Zugriff auf eine externe Datenbank über frei definierbare SQL-Abfragen. Anders als ein generisches ETL-Werkzeug ist der SQL-Connector dabei auf drei konkrete Anwendungsfälle zugeschnitten, die eng mit der Shop-Anbindung zusammenhängen.
Was der SQL-Connector konkret leistet
Die Verbindungseinstellungen umfassen eine Datenbankverbindung (Host, Port, Zugangsdaten) sowie zwei Zielschemata – eines für lesende Stammdatenzugriffe, eines für schreibende ETL-Ergebnisse. Darüber hinaus lassen sich drei SQL-Abfragen hinterlegen:
- Artikel-Query: liefert Artikeldaten aus einer externen Datenbank (z. B. einem ERP oder Shop-System).
- Adress-Query (mit E-Mail): liefert Kundenadressen mit hinterlegter E-Mail-Adresse, z. B. für Benachrichtigungen.
- Adress-Query (genehmigt): liefert Adressen, die einen Genehmigungsstatus durchlaufen haben.
Die Konfiguration ist Teil der Connector-Einstellungen und steht im selben Bereich wie die Shop-Anbindung (aktuell Shopware).
Typischer Anwendungsfall
Ein Shop-Betreiber möchte Kundenbenachrichtigungen und Adressfreigaben nicht manuell, sondern datengetrieben steuern: Über die Adress-Queries ermittelt ComBinder, welche Kunden benachrichtigt werden dürfen bzw. freigeschaltet sind, während die Artikel-Query aktuelle Artikeldaten aus dem angebundenen System nachzieht.
Abgrenzung
Für die freie Integration beliebiger externer Datenquellen oder -ziele (jenseits der drei vorgesehenen Abfragen) ist der SQL-Connector nicht ausgelegt – hierfür ist die REST API in Kombination mit n8n der flexiblere Weg.
Hinweise zum sicheren Einsatz
- Verwende für den Connector ein dediziertes Datenbank-Konto mit minimal nötigen Rechten.
- Teste neue oder geänderte SQL-Queries zunächst gegen eine Kopie/ein Staging-System.