Produktbeschreibungen werden im PIM häufig als formatierter Text (HTML) gepflegt – mit Fettungen, Aufzählungen oder Absätzen. Damit diese Formatierung auch im gedruckten Katalog korrekt erscheint, übersetzt ComBinder die HTML-Auszeichnungen beim IDML-Export in entsprechende InDesign-Absatz- und Zeichenformate.

Warum ein Mapping nötig ist

HTML und InDesign verwenden grundlegend unterschiedliche Formatierungskonzepte: HTML kennt Tags wie <strong>, <ul> oder <p>, InDesign arbeitet mit benannten Absatz- und Zeichenformaten. Ohne Mapping würde reiner Text ohne jede Formatierung im Katalog landen.

Einrichtung

Im Mapping-Dialog wird festgelegt, welches HTML-Element auf welches InDesign-Format abgebildet wird, zum Beispiel:

  • <strong> / <b> → Zeichenformat „Fett"
  • <ul>/<li> → Absatzformat „Aufzählung"
  • <p> → Absatzformat „Fließtext"

Die InDesign-Formatnamen müssen dabei exakt mit den in der verwendeten Seitenvorlage definierten Format-Styles übereinstimmen.

Typischer Anwendungsfall

Eine Produktbeschreibung mit Aufzählungspunkten zu technischen Highlights, im Produktmanager als HTML gepflegt, soll im Print-Katalog mit derselben Aufzählungs-Optik erscheinen wie im Webshop. Durch das HTML-zu-IDML-Mapping übernimmt der automatische Export die Formatierung 1:1 in das passende InDesign-Format. Die seitenweise Verteilung der Produkte selbst übernimmt dabei häufig PrintAutoFill.

Hinweis: Wird ein HTML-Element ohne passendes Mapping verwendet, exportiert ComBinder den reinen Text ohne die zugehörige Formatierung. Prüfe bei neuen Vorlagen daher, ob alle im PIM verwendeten HTML-Auszeichnungen ein Mapping-Ziel besitzen.

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